i |
Geschichte von der Republik von San MarinoNEMINI TENERIDIE IDEE DER FREIHEIT UND UNABHANGIGKEIT © Copyright by V.E. Pizzulin & M. Cecchetti |
|
1 |
|
|
Bis zum Jahre 1300 unterstand San Marino einem Feudalherrn, dem Bischof von Montefeltro, der seinen Sitz in San Leo hatte und befand sich unter dem Regiment des Kirchenstaates.
Dies geht aus einer Urkunde hervor, die in
einem Franziskanerkloster der Aus eben dieser Urkunde geht hervor, dass San Marino sich zusammen mit anderen kleinen im Marecchiatal gelegenen Ortschaften gegen den Bischof auflehnte, um sich von diesem Joch zu befreien und demzufolge keine Steuern mehr entrichten zu müssen. Aber:
In San Leo, Talamello und Maiolo regiert
ein Feudalherr und eben der entscheidet,
Nicht so in San Marino. Dort hingegen sind es die Bürger, die es als ihr gutes Recht ansehen und fordern, keine Abgaben an den Bischof zu zahlen. Und für dieses Recht kämpfen sie unentwegt und mit einer Entschlossenheit, die ihresgleichen sucht.
Dieses Recht wurde ihnen von einem Heiligen
zugesprochen. Das jedenfalls behaupten sie , die Bürger von San Marino, während
eines Prozesses, der im Jahre 1296 in
Valle Sant'Anastasio,
einem anderen Kloster, stattfindet.
NEMINI TENERI VON NIEMANDEM ABHANGEN Sie zahlen nicht, weil sie nie bezahlt haben. Und es war ihr Heiliger, der ihnen diese Freiheit geschenkt hat: NEMINI TENERI. |
|
|
2 NEMINI TENERI |
|
|
3 |
|
|
4 |
|
|
5 |
|
|
6 |
|
|
7 |
|
|
8 |
|
|
9 |
|
|
10 |
|
|
11 |
|