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 Geschichte von der Republik von San Marino

NEMINI TENERI 

DIE IDEE DER FREIHEIT UND UNABHANGIGKEIT

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San Marino

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Boutros Boutros-Ghali

San Marino bleibt eine freie unabhängige Gemeinde, auch als rundherum Fürstentümer und Feudalhherren überhand nehmen. 

Sigismund von Rimini und Friedrich von Urbino wandeln ihr Territorium in Kleinstaaten um , spielen sich als Fürsten auf  und umgeben sich mit Kunst und Reichtum in ihren feudalen  Höfen .

 Sie erobern viele Gemeinden.  In ihren Augen ist Politik eine Kunst, ein Spiel mit der Intelligenz, ohne jede  Regel und ohne jede Moral. 

San Marino behauptet sich dem einen wie dem anderen gegenüber und lässt sich nicht kleinkriegen.  Die Gerissenheit der anderen bringen es nicht von seiner Überzeugung ab. Es unterstreicht sogar noch seine Andersartigkeit und  ernennt sich selbst zur Republik. 

So fühlt es sich in seiner Identität bestärkt. Republik gleich Demokratie, und das kam in jenen Zeiten fast einer Herausforderung gleich..

 Und diese Demokratie verteidigt San Marino. Eine weitere Wehrmauer wird rund um die Stadt errichtet. Die scharfen Waffen immer blank geputzt, halten sie die Augen offen und zögern nicht,  bei der geringsten Bedrohung ihrer Guaita einzuschreiten. 

Waffen besitzen  die Bürger von San Marino  im Überfluss. Denn jedes Staatsoberhaupt (Reggente) muss  nach Ablauf seiner Amtszeit, also nach sechs Monaten,  dem Staat eine neue Armbrust aushändigen.

 

Und mit  Waffen wissen die Bürger von San Marino umzugehen, denn in den mageren Jahren, als das Schreckgespenst des Hungers umging, machten sie sich als Legionäre verdient

 

Die Bürger von San Marino zeigen ihre Zähne und eben diese Zähne setzt San Marino auch auf sein Banner, als Visitenkarte sozusagen.

 

Es brüllt wie ein Löwe , wenn es sich bedroht fühlt und  greift an,  wenn es etwas einzunehmen gilt. Im Jahre 1463 sind die Malatesta in Schwierigkeiten geraten.  Vereint mit dem Papst und den Montefeltro schlägt San Marino zu. Und mit einem einzigen Schlag verdoppelt es sein Territorium.

 

Und dann endet die Fehde.  Die beiden Geschlechter geben sich geschlagen. Als erste die Malatesta, und so halten in Rimini die Kardinäle ihren Einzug.

 

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 Napoleone III Garibaldi

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